5 einfache Maßnahmen gegen Elektrosmog im Kinderzimmer

Niemand weiß bisher, wie gefährlich Elektrosmog wirklich ist. Keine Studie konnte bisher eindeutige Belege vorlegen, dass die elektrischen Felder, die von allen Geräten ausgehen, nachhaltig negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. Dennoch warnt z.B. die Verbraucherzentrale NRW davor, „die Risiken zu unterschätzen: Experten befürchten, dass eine dauerhafte Belastung Leukämie auslösen kann“. Welche Maßnahmen Eltern gegen Elektrosmog im Kinderzimmer umsetzen sollten und welche Rolle Nachtlichter dabei spielen, lesen Sie im folgenden Artikel.

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Technischer Hintergrund

Elektrische und elektromagnetische Felder entstehen in jedem Gerät, durch das Strom fließt. Dabei unterscheidet man zwischen elektrischen Feldern, die bereits beim Anschluss eines Gerätes an die Steckdose entstehen, und elektromagnetische Felder, die erst entstehen, wenn der Strom fließt (bspw. wenn man eine Lampe einschaltet). Je mehr Strom fließt, desto stärker ist das Magnetfeld – ein Staubsauger hat also ein stärkeres elektromagnetisches Feld als ein Nachtlicht. Der Begriff „Elektrosmog“ unterscheidet umgangssprachlich nicht zwischen elektrischen und magnetischen Feldern.

5 einfache Maßnahmen gegen Elektrosmog

1. Geräte komplett vom Netz nehmen

Überprüfen Sie alle Geräte im Kinderzimmer – die allerwenigsten davon müssen ständig am Stromnetz hängen. Kaufen Sie sich Verteilersteckdosen mit einem Netzschalter, so kann man sehr einfach mehrere Geräte vom Netz nehmen.

2. Abstand halten beim Babyphone

Vom Babyphone geht eine besondere Strahlenbelastung aus, da es im Betrieb eine ständige Verbindung zum Gegenstück bei den Eltern hält. Hier gilt: Babyphone mindestens 1,5m vom Bett entfernt aufstellen und nur nutzen, wenn es wirklich notwendig ist. Achten Sie beim Kauf außerdem auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“ und auf Modelle ohne Reichweitenkontrolle, die die Strahlenbelastung zusätzlich erhöht.

3. Unbenutzte Netzteile raus aus der Steckdose

Viele Geräte benötigen Netzteile bzw. Transformatoren. Diese verbrauchen auch ohne ein daran angeschlossenes Gerät Strom und kosten so nicht nur Geld, sondern sorgen auch für Elektrosmog. Ziehen Sie diese Geräte immer aus der Steckdose. Ein klassisches Beispiel sind Ladegeräte für z.B. das Handy.

4. Kein Handy im Schlafzimmer

Apropos Handy – dies hat im Kinder- und Schlafzimmer nichts zu suchen. Nutzen Sie zum Wecken einen klassischen Wecker. Wenn Sie nachts Licht benötigen, z.B. zum Stillen oder Wickeln, dann nutzen Sie ein Nachtlicht – hier auf Nachtlicht-ABC.de finden Sie sicherlich ein geeignetes Modell. Handys strahlen besonders intensiv und sollten nachts am besten ausgeschaltet werden.

5. Keine Mehrfachsteckdosen unterm Bett

Da es nicht immer für alle Geräte genügend Steckdosen gibt, sind Mehrfachsteckdosen sehr beliebt. Und wo eine Mehrfachsteckdose ist, da ist eine zweite häufig nicht weit. Da dieser Kabelsalat nicht sehr hübsch anzusehen ist, bietet sich das Bett wunderbar an, um alles darunter zu verstecken. Das ist aber keine gute Idee, denn wir haben gelernt: Wo Strom fließt, das entsteht Elektrosmog. Wo viel Strom fließt, da entsteht mehr Elektrosmog. Wenn Sie also Mehrfachsteckdosen benötigen und nicht alle Geräte wie in Tipp 1 empfohlen ständig vom Strom trennen können, dann nehmen Sie sich den Kabelsalat vor und verstecken Sie ihn an einer anderen Stelle im Zimmer, das Bett ist dafür kein geeigneter Ort.

Und wie sieht es mit Nachtlichtern aus?

Auch viele Nachtlichter benötigen Netzteile oder stecken direkt in der Steckdose. Wenn Sie Elektrosmog möglichst komplett ausschließen wollen, empfehlen wir, auf Nachtlichter mit Batterien zurückzugreifen.